“KI-generierte KI-Software für KI-Use-Case-Management” – Was zum … Henker?! Dreimal dasselbe Buzzword in einem Titel? Okay, ich erkläre es.
Sie kennen wahrscheinlich Softwarelösungen für KI-Use-Case-Management, auch bekannt als KI-Portfoliomanagement. Großunternehmen nutzen dafür oft SaaS-Anwendungen: Sie sammeln alle Vorschläge in einem Use-Case-Katalog, definieren Priorisierungskriterien wie etwa das Umsatzwachstumspotenzial und berechnen dann einen Score für jeden Use Case. Dieser Score bestimmt die nächstbesten Use Cases.
Wir nutzen dafür bei Datentreiber und für unsere Kunden ein Miro-Template mit intelligenten Tabellen. Der Vorteil: hohe Flexibilität. Der Nachteil: hoher Aufwand. Bei SaaS-Anwendungen ist es umgekehrt: weniger Aufwand, aber auch weniger Flexibilität.
Aber was wäre, wenn Sie beides haben könnten? Indem Sie KI eine maßgeschneiderte Software für das KI-Use-Case-Management entwickeln lassen und diese Software dann KI nutzt, um die Erfassung und Priorisierung der Use Cases zu automatisieren.
Kurz gesagt: KI-generierte KI-Software für KI-Use-Case-Management!
Genau das haben wir im Rahmen von zwei Miro Challenges (für Miro AI und Miro MCP) prototypisch umgesetzt und damit die Zukunft der Entwicklung und Umsetzung von (Data & AI)-Strategien demonstriert: Statt Strategie in Slides zu visualisieren, codiert unser Miro-Tool Strategie in Software.
👉 Schauen Sie sich das Miro-Board an: https://miro.com/app/board/uXjVGFJe914=/?share_link_id=392996047524
Von Strategy-as-Slides zu Strategy-as-Software (SaS)!
Die Demo zeigt auch, wie menschliche Stakeholder und KI-Agenten zusammenarbeiten in einem gemeinsamen Raum wie einem Miro-Board und eine Co-Intelligenz bilden:
1) Workflow-Orchestrierung: Die Miro AI erstellt aus einer Strategiepräsentation ein strategisches OKR-Set für das Unternehmen, und ein anderer AI Flow leitet aus den OKRs mögliche Priorisierungskriterien für die KI-Use Cases ab.
2) Workshop-Moderation: In einem Voting wählen und gewichten die Stakeholder die Priorisierungskriterien. Menschen sind als Entscheidungsträger im Loop.
3) Software-Generierung: Lovable (ein beliebtes Vibe-Coding-Tool) nutzt das Miro-Board als Kontext, um auf Basis der Auswahl und Gewichtung der Priorisierungskriterien eine sofort einsetzbare SaaS-Anwendung für das KI-Use-Case-Management zu erstellen.
Die KI-generierte Anwendung selbst nutzt ebenfalls KI:
1) Ein Stakeholder reicht einen Use-Case-Vorschlag als Freitext ein.
2) Eine KI extrahiert daraus die Priorisierungsfaktoren.
3) Eine Tabelle berechnet dynamisch die Scores und das Ranking der Use Cases.
Es ist noch immer nur eine Demo, die zeigt, was möglich sein könnte. Um es möglich zu machen, laden wir Unternehmen zur Co-Creation ein. Wenn Sie interessiert sind, sagen Sie uns bitte in den Kommentaren Bescheid. 👇 Und geben Sie uns ein 👍, wenn Sie möchten, dass wir ein Lunch & Learn organisieren, um die Demo zu zeigen und/oder sie als Template auf Miroverse zu veröffentlichen. Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Ihr Feedback!
PS: Das Lunch & Learn ist für den 12. März geplant. Bitte registrieren Sie sich kostenlos.
Mehr gibt es in unserer exklusiven Data & AI Business Design Community.
Die Mitgliedschaft ist und bleibt kostenfrei.